
REGENERATIVE ORTHOPÄDIE · PRP UND ACP
Eigenbluttherapie mit PRP/ACP in Andernach
Bei bestimmten Gelenk- und Sehnenbeschwerden kann eine Behandlung mit aufbereitetem Eigenblut eine Option sein. Dafür wird Ihnen Blut entnommen und zu einem plättchenhaltigen Plasma aufbereitet. In meiner Praxis kläre ich zunächst die Ursache Ihrer Beschwerden und bespreche mit Ihnen, ob PRP oder ACP in Ihrem Fall sinnvoll ist – und welche anderen Behandlungen infrage kommen.
Warum "regenerativ"?
Blutplättchen enthalten Botenstoffe, die an natürlichen Vorgängen im Gewebe beteiligt sind. Die Behandlung nutzt diese körpereigenen Bestandteile. Das Wort „regenerativ“ bedeutet jedoch nicht, dass beispielsweise abgenutzter Gelenkknorpel nachweislich neu wächst.
Wann kommt es infrage?
Eine PRP-Behandlung kann bei ausgewählten Beschwerden erwogen werden, etwa bei Kniearthrose oder bestimmten länger bestehenden Sehnenproblemen. Entscheidend sind die genaue Diagnose, bisherige Behandlungen und Ihre persönlichen Ziele.
Was sind die Grenzen?
Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Erkrankung und Person. Eine Besserung ist möglich, aber nicht garantiert. Deshalb besprechen wir vorab, was von der Behandlung realistisch zu erwarten ist und welche Alternativen für Sie infrage kommen.
AUSGEWÄHLTE ANWENDUNGEN
Wo kann PRP/ACP eingesetzt werden?
Kniearthrose
Bei einer leichten bis mittelgradigen Kniearthrose kann PRP als ergänzende Behandlung erwogen werden, wenn weiterhin Beschwerden bestehen. Ziel ist eine mögliche Linderung von Schmerzen und eine bessere Funktion im Alltag. Bewegung und andere geeignete Maßnahmen bleiben wichtige Bestandteile der Behandlung.
Länger bestehende Sehnenbeschwerden
Bei bestimmten chronischen Sehnenproblemen, beispielsweise einem Tennisellenbogen, kann PRP ebenfalls infrage kommen. Ob eine Injektion sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Struktur betroffen ist und was bisher behandelt wurde. Die Studienlage ist nicht für alle Sehnen gleich gut.
So läuft die Behandlung ab
01
Untersuchung und Beratung
Zunächst untersuche ich die betroffene Region und bespreche Ihre Beschwerden, Vorbehandlungen und Ziele mit Ihnen. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob eine Eigenblutbehandlung sinnvoll ist.
02
Blutentnahme und Aufbereitung
IFür die Behandlung entnehme ich Ihnen eine kleine Menge Blut. In einer Zentrifuge werden die Blutbestandteile getrennt und das benötigte Plasma für die Injektion aufbereitet.
03
Gezielte Injektion
Das aufbereitete Plasma wird an der vorgesehenen Stelle injiziert. Je nach Behandlungsort kann Ultraschall helfen, die Zielstruktur darzustellen. Anschließend besprechen wir die Belastung nach dem Termin und den weiteren Verlauf.
Nach der PRP-/ACP-Behandlung
Die behandelte Stelle kann nach der Injektion vorübergehend empfindlich sein oder etwas stärker schmerzen. Wie Sie Gelenk oder Sehne anschließend belasten sollten, hängt vom Behandlungsort ab – dazu erhalten Sie individuelle Hinweise. Eine mögliche Wirkung beurteilen wir im weiteren Verlauf; sie muss nicht unmittelbar nach der Injektion spürbar sein.
Häufig gestellte Fragen
Tut eine PRP-/ACP-Injektion weh?
Wie viele Behandlungen sind nötig?
Wann kann ich eine Wirkung erwarten?
Termin anfragen
Ob eine PRP-/ACP-Behandlung für Ihre Beschwerden infrage kommt, klären wir nach einer sorgfältigen Untersuchung. Bringen Sie vorhandene Befunde und eine aktuelle Medikamentenliste gerne zum Termin mit. Vor Ihrer Entscheidung besprechen wir den Ablauf und die Kosten.
