
OSTEOPOROSE · KNOCHENGESUNDHEIT
Osteoporose erkennen und behandeln in Andernach
Osteoporose bleibt oft lange unbemerkt. Wenn Knochen an Stabilität verlieren, können sie leichter brechen. In meiner Praxis schaue ich mir Ihre persönlichen Risikofaktoren und vorhandene Befunde an. Gemeinsam klären wir, welche weitere Diagnostik sinnvoll ist und wie sich Ihr Risiko für Knochenbrüche gezielt senken lässt.
Woran bemerkt man sie?
Osteoporose verursacht zunächst oft keine Beschwerden. Manchmal wird sie erst nach einem Knochenbruch erkannt. Auch ein deutlicher Größenverlust oder neu aufgetretene Rückenschmerzen können Anlass sein, mögliche Wirbelkörperbrüche abzuklären.
Wer hat ein höheres Risiko?
Das Risiko steigt unter anderem mit dem Alter und nach einem bereits erlittenen Knochenbruch. Auch bestimmte Erkrankungen oder Medikamente, etwa länger eingenommenes Kortison, können eine Rolle spielen. Deshalb betrachten wir Ihre persönliche Vorgeschichte.
Wie wird das Risiko beurteilt?
Ich erfasse Ihre Risikofaktoren und prüfe vorhandene Befunde. Je nach Situation können eine Knochendichtemessung mittels DXA und Laboruntersuchungen sinnvoll sein. Aus den Ergebnissen ergibt sich, ob und welche Behandlung empfohlen wird.
INDIVIDUELL ABGESTIMMT
Wie lässt sich das Risiko für Knochenbrüche senken?
Bewegung und Stürzen vorbeugen
Regelmäßige Bewegung sowie Kraft- und Gleichgewichtstraining können die Muskulatur stärken und helfen, Stürze zu vermeiden. Auch eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D ist wichtig. Welche Maßnahmen für Sie passen, besprechen wir anhand Ihrer Gesundheit und Ihres Alltags.
Medikamentöse Behandlung
Bei erhöhtem Risiko für Knochenbrüche können Medikamente sinnvoll sein. Welche Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem von bereits erlittenen Brüchen, der Knochendichte und weiteren Risikofaktoren ab. Wir besprechen gemeinsam den möglichen Nutzen, Nebenwirkungen und den weiteren Verlauf.
DIE BEFUNDE IM ZUSAMMENHANG SEHEN
Eine Knochendichtemessung kann ein wichtiger Baustein der Untersuchung sein. Der Messwert allein zeigt jedoch nicht, wie wahrscheinlich ein Knochenbruch ist. Deshalb berücksichtige ich auch frühere Brüche, Erkrankungen, Medikamente und weitere persönliche Risikofaktoren. Auf dieser Grundlage besprechen wir, welche Behandlung für Sie sinnvoll ist.
So läuft die Behandlung ab
01
Gespräch und Befunde
Wir besprechen frühere Knochenbrüche, Erkrankungen, Medikamente und mögliche Stürze. Vorhandene Befunde sehe ich mir mit Ihnen an. So wird deutlich, welche Fragen noch geklärt werden sollten.
02
Risiko und Therapie
Falls sinnvoll, beziehen wir eine DXA-Knochendichtemessung und Laborwerte ein. Aus allen Befunden beurteilen wir Ihr persönliches Bruchrisiko und besprechen Bewegung, Sturzprävention und gegebenenfalls eine medikamentöse Behandlung.
03
Begleitung im Verlauf
Wir prüfen, wie Sie mit der Behandlung zurechtkommen und ob sich Ihre Situation verändert hat. Welche Kontrollen nötig sind und wann sie stattfinden, legen wir passend zu Ihrer Behandlung fest.
Nach einem Knochenbruch: auch die Ursache klären
Bricht ein Knochen schon bei geringer Belastung oder nach einem einfachen Sturz, kann das ein Hinweis auf erhöhte Knochenbrüchigkeit sein. Auch wenn der Bruch bereits versorgt wurde, ist es sinnvoll, das Risiko für weitere Brüche zu beurteilen. Wir sehen uns Ihre bisherigen Befunde an und besprechen, ob weitere Untersuchungen oder eine Behandlung angezeigt sind.
Häufig gestellte Fragen
Kann Osteoporose Schmerzen verursachen?
Brauche ich bei Osteoporose immer Medikamente?
Darf ich mich mit Osteoporose weiterhin bewegen?
Termin anfragen
Sie möchten Ihr Osteoporose-Risiko abklären oder eine bestehende Behandlung besprechen? Bringen Sie vorhandene Befunde zur Knochendichte, Unterlagen zu früheren Knochenbrüchen und Ihre aktuelle Medikamentenliste gerne zum Termin mit.

